Cörl


Ein Projekt von Henry Bock, Michel Bauer und Paul Metzdorf
Betreut durch Prof. Jan Wertel | WertOberfell
An der Muenster School of Design

Ziel des Kurses war es, erfinderisch zu werden und Strukturen zu finden, die aus dem 2-dimensionalen Raum in den 3-dimensionalen Raum übertragen werden können. Wir probierten verschiedene Methoden aus und lernten den 3D-Druck, Origami und das Laserschneiden kennen.

Cörl wird mit einem Laser hergestellt, der das Muster in das Material schneidet.
Für unsere Produkte haben wir eine gepresste Platte aus Zellulosefasern verwendet, ohne irgendwelche Klebstoffe zu benutzen.

Unsere Inspiration für das Cörl-Muster war u.a. das Wiener Flechtwerk. Wir wollten einen ähnlichen Effekt erzielen. Unser Muster soll stabil und vielseitig sein. Gleichzeitig soll es sich hochwertig anfühlen und trotzdem schnell und kostengünstig zu produzieren sein. Durch die Verwendung von Cörl kann zum Beispiel die Möbel- und Textilindustrie auf synthetische Materialien verzichten und so monomaterielle Produkte und Objekte schaffen. Damit wird eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Materialien geschaffen.

Cörl ist ein Ornament, das aus drei sich kreuzenden Parabeln besteht und somit eine größere Flexibilität ermöglicht. Die Flexibilität des Musters eröffnet Möglichkeiten wie die Veredelung bestehender Möbelstücke oder die Schaffung weiterer innovativer Designobjekte.

Mit den folgenden Objekten wollen wir die Vielseitigkeit von Cörl zeigen. Zu diesem Zweck haben wir die beiden Ikonen: einen Bugholzstuhl von Thonet & den Holzhocker IBUYKE von Ikea mit unserem Muster als Sitzfläche veredelt. Außerdem zeigen wir mit einer Sandale, dass Cörl auch in der Schuhindustrie eingesetzt werden kann. Unsere Inspiration dafür waren klassische japanische Holzhausschuhe.